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Samstag, 1. September 2018, 14:27

Haarausfall

Liebes Forum,
ich (50 Jahre) leide sehr unter meiner Fibromyalgie, habe seit Jahren extreme Erschöpfung, bin selbständig tätig ohne Rentenanspruch und plage mich deshalb so gut es geht durch meine Arbeit - habe nun halb so viel, brauche aber doppelt so lange. Seit 10 Jahren habe ich sehr starke Schmerzen im BWS-Bereich, die sich nun stark über die Schultern ausgeweitet haben, die linke ist sehr bewegungseingeschränkt und schmerzt sehr und ständig, auch nachts; rechts ist der Ellebogen betroffen - nun ja, wem erzähle ich hier etwas von chronischen Schmerzen - schlafen kann ich seit meiner Pubertät schlecht. Ich war bereits mehrfach in psychosomatischen Kliniken, auch Schmerzklinik, Reha - das allgemeine Programm. Ich habe einige Antidepressiva und sonstige Medikamente durch, nehme nun seit 3 Jahren dauerhaft Trazodon (überwiegend zum Schlafen, ohne geht gar nichts, manchmal dazu noch Zopiklon), ohne Schmerzmittel überstehe ich Tage kaum (meist Metamizol).

Seit Mai nehme ich Guaifenesin (dummerweise habe ich die ersten beiden Monate trotz sorgfältiger Auswahl doch die falsche Gesichtscreme erwischt, war also vielleicht blockiert; seit Juli dürfte nichts mehr blockierendes verwenden). Ich war schon bei 1.500 mg Guai, nun zurück auf 1.200 - die Erschöpfung war unerträglich (ist sie aber eigentlich immer noch), die Schmerzen sind stark wie nie. Den Erfahrungsberichten nach braucht es viel Geduld und Zeit, die möchte ich gerne aufbringen.

Besorgt macht mich aber ein extremer Haarausfall - wirklich sehr stark. Kann das vom Guai. kommen? Klar bin ich auch im Wechsel (bzw. fast durch, da ich seit 10 Jahren keine Gebärmutter mehr habe nach jahrzehntelanger Endometriose - sonst aber alle weiblichen Organe); doch ich würde mich interessieren, ob andere Guai-Anwender auch mit starkem Haarausfall zu kämpfen haben?

Herzlichen Gruß von JL s29

Isabell

Isabell

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2

Montag, 3. September 2018, 20:21

Liebe JL,
auch das kommt mitunter vor. Doch meistens können auch irgendwelche anderen Medikamente die Ursache sein. Ich vertrug z.B meinen Blutdrucksenker nicht - ich, und auch meine Schwägerin verloren dadurch auffallend viele Haare. Nimmst du auch einen Blutdrucksenker? Und wenn ja, welchen?
Liebe Grüße
Isabell s21 s37
77 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
http://judithdagota.beepworld.de/

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judithdagota@contra-dem-schmerz.de
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3

Montag, 3. September 2018, 22:09

Danke für die Antwort, Isabell. Nein, ich nehme keinen Blutdrucksenker (bräuchte ganz im Gegenteil etwas gegen niedrigen Blutdruck :-). Ich habe meine Dauermedikamente (L-Thyrox, Trazodon und Metamizol) seit Beginn der Guai-therapie nicht verändert. Ich nehme nun wieder das Regaine-Haarwasser und Kieselerde.

Isabell

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4

Dienstag, 4. September 2018, 18:52

Dann drücke ich dir die Daumen, dass das Haare ausgehen, bald wieder vorbei geht. s21
Liebe Grüße
Isabell s16
77 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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birgit

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5

Freitag, 7. September 2018, 08:22

Sind Haarprobleme auch ein Symptom der Fibromyalgie ?

Ja ! Bei der Fibromyalgie ist auch oft das Haar angegriffen. Es ist schlapp, wächst langsam und hat gespaltene Enden.
Es kann auch in Zyklen ausfallen und dies kann sich vorübergehend im vierten / fünften Monat der Guaifenesintherapie verschlimmern.
Nur die schlechten Haare fallen aus - die guten bleiben erhalten, da sich nur krankes Gewebe am Reinigungsprozeß beteiligt.
Guaifenesin seit 5.6.2008, 63 Jahre z. Zeit 2400 mg Langzeitguai 900 mg Kurzzeitguai
liberale Diät, da sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.